Suche
| Vier Jahre lang mit Erfolg gearbeitet |
| Mittwoch, 03. Juni 2009 um 00:00 | |||
|
Engerser Ortsbeirat zieht positives Fazit - Brexbachtalbahn bleibt im Fokus Nicht nur der Blick zurück beherrschte die jüngste Sitzung des Engerser Ortsbeirats. Das Thema Brexbachtalbahn bleibt ein Schwerpunkt der künftigen Arbeit. ENGERS. Zu seiner letzten Sitzung vor der Kommunalwahl trat der Engerser Ortsbeirat im Alten Rathaus zusammen. Als Gast hatte Ortsvorsteher Josef Kretzer den Vorsitzenden des Vereins Brexbachtalbahn, Adolf Bongartz, eingeladen, der die Mitglieder des Ortsbeirates und die anwesenden Engerser Stadtratsmitglieder über den neuesten Stand der Reaktivierung der Bahn in den Westerwald informierte. Was die Engerser vorrangig interessiert, ist die Inbetriebnahme der Strecke bis Engers. Hier sei man auf gutem Wege, berichtete Vorsitzender Bongartz, auch wenn noch eine Reihe von Hürden zu überwinden seien. So steht die offene Frage im Raum, ob die teilweise ausgebauten Gleise und das Entfernen der Weiche seinerzeit mit Zustimmung der Genehmigungsbehörde erfolgte oder dies willkürlich geschah. Auch muss geklärt werden, wer den Durchstich durch die Lärmschutzwand veranlasst und finanziert. "Es sind also noch einige dicke Bretter zu bohren, bis der Zug wieder in Engers hält", meinte Bongartz. Ziel des Betreibers ist es jedoch, die Rheinschiene an die Brexbachtalbahn anzubinden. "Nur so ist ein wirtschaftlicher Betrieb möglich", so Bongartz weiter. Grünes Licht erteilt die Stadtverwaltung für das Anbringen von Abfallbehältern im Umfeld der neu vom Ortsbeirat aufgestellten Sitzgruppen nahe Mülhofen. Auch soll in diesem Bereich der Reinigungsrhythmus intensiviert werden. Mit dem gut angelegten Kinderspielplatz und dem neu hergerichteten Bolzplatz hat das Gelände eine deutliche Aufwertung erfahren. Widerstand leistet die Stadtverwaltung bei der Umsetzung der Idee, für jeden geborenen Neubürger von Engers einen Baum zu pflanzen, den der Ortsbeirat aus seinem Budget finanzieren wollte. Als Gelände hierfür würde sich die gesamte Rheinschiene von der ehemaligen Engerser Werft bis Neuwied anbieten. "Dieses Projekt sollte der neue Ortsbeirat in Zusammenarbeit mit der Verwaltung weiter vorantreiben, denn mit einer solchen Maßnahme wird die Identifikation der Familien zu ihrem Stadtteil weiter gestärkt", ist sich Ortsvorsteher Josef Kretzer sicher. Er begrüßt es auch, dass die Engerser SPD sich dazu entschlossen hat, nach acht Jahren Abstinenz künftig im Ortsbeirat mitzuarbeiten. Eine Volkspartei müsse das örtliche Geschehen im Blick behalten. Zum Abschluss dankte der parteilose Josef Kretzer allen ausscheidenden Mitgliedern des Ortsbeirates für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Er betonte, dass die Entscheidungen immer mit großer Mehrheit und ohne parteiliche Profilierung getroffen wurden. Immer habe das Wohl der Bürger in Engers im Vordergrund gestanden - und so sollte es auch künftig bleiben. (c) Rhein-Zeitung
|


