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| "Viele Besucher kommen" |
| Dienstag, 13. Januar 2009 um 00:00 |
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Grünes Licht aus Mainz: Die Brexbachtalbahn kann auf dem Teilstück Siershahn nach Grenzau mit Sonderfahrten starten. Es gibt auch noch gute Nachrichten wie diese: "Signale für die Brex stehen auf grün", war doch der starke Widerstand der Herren Bürgermeister Dahm und Merz nebst ihrem Gefolge umsonst. Trotzdem wird immer noch versucht, mit lächerlichen Argumenten Panikmache zu erzeugen. Da ist einmal das Argument der Lärmbelästigung und zweitens die große Angst vor der Wiederaufnahme des Güterverkehrs. Zum ersten kann ich nur sagen: Was ist denn so schlimm daran, wenn an Wochenenden ein Oldtimer-Schienenbus oder ab und zu ein Dampfzug die Strecke befährt? Was sollen dann die Anwohner zum Beispiel der Rheinstrecke sagen, wo alle paar Minuten ein Personen- oder Güterzug die Strecke in geringem Abstand zu ihren Häusern befährt? Zum zweiten ist es doch Utopie zu glauben, dass die Deutsche Bahn AG, die diese Strecke vor circa elf Jahren aufgegeben und ihrem Schicksal überlassen hat und seit der Zeit ihren Güterverkehr über Limburg abwickelt, denselben wieder über die Brexbachtalstrecke führen möchte. Übrigens wurde die stillgelegte Bahnstrecke von Raubach nach Selters reaktiviert und führt bei Marienrachdorf auch an einem Neubaugebiet vorbei. Aber Klagen hört man keine. Ganz bedenklich jedoch ist die Aussage des Sprechers der Bürgerinitiative "Keine Brex", die er vor laufender Kamera von sich gab: "Militärisch gesehen haben wir die Schlacht verloren, aber der Krieg geht weiter." Da werden Erinnerungen an längst vergessene Zeiten wach! Wie soll man das verstehen? Im Übrigen wird sich das ganze Vorhaben nur zum Vorteil der ganzen Region, die sonst leider nicht mehr zu bieten hat, entwickeln. Aus eigener Erfahrung kann ich behaupten, dass viele Besucher aus dem In- und Ausland kommen werden. Auch Ransbach-Baumbach wird davon profitieren! Auch das Hotel- und Gaststättengewerbe wird keinen Schaden nehmen. Ich jedoch freue mich auf die Fahrten mit der "Brexbachtalbahn". Michael Laux, Herschbach/Uww. |


