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| Die Geschichte der Brex |
| Samstag, 11. August 2007 um 22:11 |
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Am 30. Mai 1884 wurde die Bahnstrecke von Engers nach Siershahn nach einer zwölfjährigen Planungs- und Bauphase eröffnet. Die Strecke hat eine Gesamtlänge von 21,6 km. Kilometer 0,00 ist in Höhe des Empfangsgebäude Engers. Zwischen Engers und Siershahn ist ein Höhenunterschied von 230 Metern zu bewältigen. Um diesen überwinden zu können, musste 36 Brücken und Viadukten sowie sieben Tunnel errichtet werden. 1989 begann mit der Einstellung des Personenverkehrs der schrittweise Niedergang der Strecke. Der Güterverkehr wurde auf dem Abschnitt Engers - Grenzau bis 1994 und auf dem Abschnitt Grenzau - Siershahn bis 2001 aufrecht erhalten. Am 30.04.2004 wurde die Brexbachtalbahn zwischen Engers und der Anschlussstelle Ludwig mit Genehmigung des Eisenbahnbundesamt stillgelegt. Der Abschnitt zwischen Siershahn und der Anschlussstelle Ludwig wurde in ein Nebengleis umgewandelt. Vor einigen Jahren wurde im Bahnhof Engers die Verbindung auf die Rheinstrecke ausgebaut. Für einen durchgehenden Betrieb müsste die Weiche zur Brex wieder eingebaut werden. Dies lässt sich mit überschaubarem Aufwand verwirklichen. In Siershahn ist der Zugang zur Strecke weiterhin uneingeschränkt möglich. Die Strecke befindet sich in einem allgemein guten Zustand. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Deutsche Bundesbahn Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts umfangreiche Investitionen in die Strecke getätigt hat. Der stellenweise starke Bewuchs stellt kein ernsthaftes Problem dar, da er ohne großen Aufwand beseitigt werden kann. Zeittafel der Brexbachtalbahn
Daten und Fakten
Streckenbeschreibung nach Thome 1926 Engers - Siershahn: Eingleisige Nebenbahn, gebaut 1882 von der K. E. D. Köln (rechtsrh.), eröffnet 30.05.1884, wendet sich, von der Nordseite des Bfs. Engers (Rbd. Köln) ausgehend, nach Norden und tritt bald in das zwischen Waldhängen ein- gebettete enge Tal des Brexbaches, wo sie sich mit 36 Brücken und 7 Tunnels den Weg bahnt. Hinter Bahnhof Grenzau geht sie ins Tal des Masselbaches über; dem sie bis Ransbach folgt; hier überschreitet sie eine Ebene mit mächtigen Tonlagern, und läuft von Süden in den Bahnhof. Siershahn mit besonderem Bahnsteig an dessen Westende ein. Sie steigt von Engers, 70,85 m, auf 299,85 m bei Siershahn. Größte Neigung 1 :58. km 0,00 Engers, km 2,79 Sayn, km 11,92 Grenzau, km 17,36 Ransbach (Westerwald), km 21,64 Siershahn. ![]() |



